Über mich/Om mig/About Me

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“  …. der Stille war nun Alleinherscher…….Gewaltig in seinem Wuchs, dazu von ansehnlicher Gestalt. Man sagte sich, nie habe man einen schöneren, stattlicheren Mann geschaut. Goldenes Haar wie Seide hatte er, wunderschön, dazu einen blühenden Körper. Niemand hatte so hübsche Augen wie er, und seine Gliedmaßen waren wohlgeformt. Meist einsilbig, war er gar kein Redner auf Thingen,….Seine ganze Regierungszeit hindurch war er stets friedlich gesinnt, …..   “

(  aus der Heimskringla des Snorri Sturlurson )

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Ich bin  Pribyslav v. Ravensburg!

Besser bekannt als Priby !

Vom Slawenstamm der Redarer! Ich bin seit dem Jahr 2000 als Hobbyist unterwegs. Von Bortentante = Kerstin Baedt  und vom Regionalmuseum Neubrandenburg selbst ins Rennen gebracht, nachdem das Landesamt für Bodendenkmalpflege nur noch selbst Ausgrabungen vornahm. Das Museum aber die ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger nicht einfach ziehen lassen wollten! Die Zeit brachte Veränderungen und nun reise ich als freier Slawendarsteller durchs Land. Dabei gebe ich mich meinen Neigungen als Handwerker hin und zum Besten.

Bojar Pribyslav v. Ravensburg Groß Raden Edfu:Ägypten Nationalmuseum:Kopenhagen Petra:Jordanien

Die Redarier waren ein slawischer Teilstamm des  Liutizenbundes aus  dem 10.  bis 12.  Jahrhundert.  Erstmals erwähnt wurde das Volk als Riadri am 14.  Oktober 936 in einer Urkunde  Königs Otto´s I. : „ quando de provincia slavorum,  qui vocantur Riadri,  in pace venimus ad Magathaburg “.  Zur Lage des Stammesgebietes gibt es mehrere Quellen:  Aus der  Slawenchronik von Helmold von Bosau geht hervor, „ daß die Rhedarier  ungefähr in der Mitte derjenigen slavischen Völkerschaften zwischen Elbe und Oder saßen,  welche an den heutigen Südgrenzen Meklenburgs wohnten;  die  Wendenvölker am Ostseeufer waren vorher schon von dem Chronisten aufgezählt.  Die genannten Völker waren dem Erzähler bekannt,  und diese waren ihm die nächsten:  sie wohnten nach der Elbe hin.  Diese begrenzen die Rhedarier gegen West und Süd ziemlich scharf: die Haveler  (an der Havel),  die Doranen (an der Dosse) und die Leubuzen (Lebus oder Leubus).  Gegen Norden wohnten in dieser Völkergruppe die Leutizier bis an die Oder;  die Leutizier kommen “ „Gegen Osten ward es von dem Lande Ukra  (Ukermark) begrenzt,  zwischen welchem und dem Lande der  Rhedarier  jedoch noch das Land der Rizanen hineinreichte;  im Norden grenzte das Land  Tolenz, im Westen das Land Müritz;  an der Südgrenze des Landes begegneten sich die Grenzen der Länder Ucra und Dasseri ( um Wittstock/Dosse). “ Die Redarier waren Otto I. tributpflichtig:  In einer Urkunde vom 5. Juni 973 werden sie als „  Riedere“  unter den zehntpflichtigen Völkern genannt:  „  Ucran,  Rezem (Resian),  Riedere,  Tolensani, Zircipani “ . Nach dem  Slawenaufstand von 983 war der Stamm von der Tributpflichtigkeit befreit.  1147 verwüstete der Wendenkreuzzug das Land der Redarier.  Später wurde die Gegend im Zuge der Ostsiedlung durch Deutsche besiedelt, die restlichen Redarier wurden assimiliert und durch das 1170 gegründete Kloster Broda christianisiert.

( Quelle : Wikipedia )

( Riederiun = zum größten Teil heute LK Mecklenburg-Strelitz )

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Die Ravensburg oder wie sie aus gesehen haben könnte?

Die

Ravensburg

heute!

Und ihr Grundriß…

( kann sich durchaus mit der   Trelleborg in Dänemark messen! )

….und wo Sie liegt!

Warum gerade „Ravensburg“?

Dazu zitieren wir hier mal Adolf Hollnagel aus

„Die vor- und frühgeschichtlichen

Denkmäler und Funde

des Kreises Neubrandenburg “ 1962

Seiten 24/25

„Schriftliche Überlieferungen besitzen wir von keinem der Burgwälle, und über ihre Rolle, die sie einmal als Gauburgen, Verwaltungszentren usw. gespielt haben mögen, sind wir nur auf Vermutungen angewiesen. Wenn der Neubrandenburger Rektor Latomus (Stein­metz) in seinem Genealochronico Megapolitano 1610 schreibt, daß die Ravensburg der Sitz des Gründers der Stadt Neubrandenburg, Herbord v. Raven, ge­wesen sei, so sind für diese Nachricht keine archäolo­gischen Belege beizubringen. Die Masse der Funde gehört der frühslawischen Zeit an, und die Anlage wird zu Beginn der deutschen Ostkolonisation bereits längst verfallen gewesen sein. Die Bezeichnung als Ravensburg geht also auf Latomus zurück.“

Und dem Volksmund heute!

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